Ulf Stolterfoht



fachsprachen I-IX
Gedichte



Über dieses Buch:
Ich veröffentliche diesen ersten Gedichtband von Ulf Stolterfoht, weil ich selten mit solchem Wohlgefallen dem befremdlich vertrauten Eigenleben der Sprache gelauscht habe. Es stöbert, steubt, stubbst und stabreimt, so daß ich spüre: Es gibt Zusammenhang, ich selbst bin Fleisch von diesem Fleische, in mir sprießt Sprache genau so. Wie könnte sonst aus all der Sprache, die schon vor mir war und außer mir ist, ich werden? Aus der Begegnung von Fachsprachen der Geologen, Grammatiker, Philosophen und Poeten mit dem eigenen krummen Denken setzt Stolterfoht Gedichte zusammen, deren Schönheit überraschend und deren Witz der Sinn des Unverstandenen ist. Oder in den Worten von Theodor Ickler:« Tatsächlich gebraucht der Fachmann die von ihm mitsamt dem Fach beherrschte Fachsprache oft mit einer unleugbaren ´Funktionslust´, etwa so wie man ein gut beherrschtes Werkzeug handhabt oder ein Musikinstrument spielt. Das muß mit Imponierlust und Exklusivitätsgehabe nichts zu tun haben. Man unterstellt das viel zu oft und unbedenklich, als gäbe es gar nicht so etwas Unschuldiges wie die Freude am Erkennen und am wohlgelungenen Meistern der Materie.»



Pressestimmen zu Ulf Stolterfoht


Aus diesem Buch:
schön wie: schnellt latent morschwärts
DIN 2330: begriffe und benennungen. allgemeine grundsätze
kurzes geschlinge. poren wie ein sieb



Zu diesem Buch:
Jochen Hörischs Besprechung in der NZZ
Jörg Drews zu Ulf Stolterfoht



Der Autor:
Ulf Stolterfoht, geboren 1963 in Stuttgart, lebt in Berlin. Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien. Stipendien und Wettbewerbserfolge.



Bibliographische Angaben:
Ulf Stolterfoht
Deutsch
Gebunden, mit Schutzumschlag
128 Seiten, 15,5 cm x 19,5 cm
Euro 19.- / sFr 36.-
ISBN 978-3-938767-02-3
Neuausgabe Februar 2006





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